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Die Ortschaft Reuth

Aus den Geschichtsbüchern geht hervor, dass Reuth eine Neugründung des Bamberger Bistums
nach dem Jahre 1021 war, und ursprünglich als ein einzelnes ritterschaftliches Gut von einem
Ministerialen in den Wald gerodet wurde.

1348 wird berichtet, dass es in Reuth zwei große und drei kleine Höfe gab. Vermutlich bestand
daneben noch ein Gut, das einem Grundherren (Ministerialen) des Seebachgrundes gehörte.
1465 verkaufte es einer der Herren Reiter an die Adeligen von Seckendorf auf Weisendorf.
Im dreißigjährigen Krieg wurde Reuth wie viele andere Seebachgrunddörfer völlig zerstört.
Die Höfe waren spurlos verschwunden. Noch nach 1650 regte sich nichts. Das ehemalige Dorf
war vollkommen öde. Erst später wurde es wieder aufgebaut.

Der vorgenannte Herrschaftshof wurde wegen einer Erbauseinandersetzung 1762 zweigeteilt.
Dies sollen die Hausnummern 1a und 1b gewesen sein. Auch eine Burg (Altenburg) mit unterir-
dischen Gängen zum Schloß nach Weisendorf und Neuenbürg soll es gegeben haben. Welche
Adelsfamilie dort residiert hat, ist jedoch nicht bekannt. 1871 hatte Reuth elf Hausnummern
und 68 Einwohner. Bis zum Jahr 1921 gab es eine Ziegelei die Steine und Dachziegel
herstellte.

Reuth gehörte bis 1955 zur politischen Gemeinde Hammerbach. Die Umgemeindung zum Markt
Weisendorf erfolgte auf das Betreiben des Baron Freiherrn Theodor von Guttenberg. Kirchlich
gehörte man schon immer zur Pfarrei Weisendorf. Mit 234 Einwohnern ist Reuth heute die
fünftgrößte von 14 Ortschaften des Marktes Weisendorf.

 


Serientermine
Jeden zweiten Donnerstag im Monat:
Gottesdienst in der Marienkapelle Reuth um 18.00 Uhr
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